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Zum Ende der Seite springen Yeziden und Babylon
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chandartha chandartha ist männlich
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Yeziden und Babylon Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Folgendes habe ich von einem Yeziden, mit dem ich mich gut verstehe, gelesen:
(Bonito ....)

Zitat:
Ursprung des Êzîdentums Bis heute ist immer noch nicht geklärt wann genau das Êzîdentzm entstand. Die ersten Schriftlichen Aufzeichnungen datieren das 12. Jahrhundert. Heute weiß man, dass die Religion ca. 5000 Jahre alt ist. Das Êzîdentum ist die Ursprungsreligion der Kurden. Inzwischen geht man weiter davon aus, dass die Wurzeln des Êzîdentums sogar noch vor dieser Zeit liegen. Die Forschung darüber ist relativ schwierig. König Dareios I. versuchte ca. 529 v. Chr die Spuren der alten Êzîden zu verwischen und sie mussten zugunsten der neuen zarathustrischen Religion in den Hintergrund treten. Es sind Bauwerke und archäologische Funde gemeint deren Symbolik dem Êzîdentum zugeordnet werden. Aber auch Gebräuche die noch immer praktiziert werden wie z.B ich zitiere mal:
"Es ist die Pflicht eines jeden Êzîdîs, ein speziell geschnittene weiße Kleidungsstück unter den täglichen Kleidern anzuziehen. Um den Kopfausschnitt beziehungsweise den Rundkragen dieses Kleides müssen neun Knöpfe oder Löcher angebracht werden. Diese Löcher symbolisieren die neun Planeten, die die Sonne umkreisen, und der herausragende Kopf des Menschen symbolisiert die Sonne." Dies ist ein Brauch der alten Mithra-Kultur. Die Kurden können auf eine rund. 5.000 jährige Geschichte zurückblicken die unterschiedlich belegt werden können. Die Ursprungsreligion der Kurden ist das Êzîdentum, welche ebenfalls durch Funde nachgewiesen worden ist. Die Parallelen zwischen dem babylonischen Pantheon und der êzîdischen Mythologie sind eng verblüffend. Die Babylonier verehrten die Sonne, das dürfte nichts neues sein. Sie nannten den Sonnengott "Šamaš" (Schamasch) war in der akkadischen und babylonischen Mythologie der Sonnengott. Nur noch in der êzîdischen Religion wird dieser verehrt. Im alten Babylon, vor ca. 4000 existierte ein Tempel, genannt "Ezida". Der Ursprung der Heiligen Siebenschaft der êzîdîschen Lehre geht auf die Mythologie der Babylonier zurück, die auf Grundlage ihrer Astronomie sieben sichtbare Planeten ihren sieben Göttern zuordneten. Im Mittelpunkt stand dabei der Merkur, der dem Wochentag Mittwoch zugeordnet ist. Der Mittwoch ist noch heute der heilige Ruhetag der Êzîden und steht im Zeichen von Tawisî Melek. Die heutige Sieben-Tage-Woche hat ihren Ursprung unter anderem ebenfalls in der babylonischen Mythologie bzw. Astronomie. Es ist wahrscheinlich, dass die Heilige Siebenschaft daher ehemals Götter darstellten, ehe sie im Siegeszug des Monotheismus zu Engel degradiert wurden. Dies gilt sowohl für die êzîdîschen als auch die abrahamitischen Erzengel. Es waren sechs Engel und wurden sieben Jedem der insgesamt sieben Erzengel ist ein Wochentag zugeordnet. Die Vorstellung einer Heiligen Siebenschaft existierte bereits in der mythologischen Vorstellungswelt der Babylonier und Sumerer, die später ihren Weg in die Religion der Zoroaster und schließlich ins Judentum, Christentum und von diesen in den Islam fand.

Mark Lidzbarsky, ein deutscher Wissenschaftler, behauptet in seinem Buch "Ein Exposé der Yeziden“, erschienen im Jahre 1897, auf Seite 595: "Tausi-Melek ist von seiner Herkunft her ein Babylonier, also er ist identisch mit dem babylonischen Gott Tammuz"

Auf weit höherem Niveau bewegt sich George Habib, ein christlicher Historiker. Er entwickelt in "The Yazidis" (Bagdad 1978, S. 18 und 19) eine weitgehende Theorie: Die alte Religion des Irans und Babylons ist im Grunde genommen die Religion der Êzîden.

Das Oberhaupt, der yezidischen Engel Tausi-Melek, sei von seiner religionshistorischen Herkunft her der sumerische Gott Nabo, Hauptfigur in der babylonischen Religion. Die Charaktere seien identisch. Der Gott der Sumerer im alten Mesopotamien, 6000 bis 7000 vor Christus, sei für die Babylonier wie Tausi-Melek für die Yeziden der Ursprung der Weisheit, der Herr der Landwirtschaft und der Belehrer der Menschheit. Zudem sei die Funktion des Tausi-Melek beim yezidischen Jahreswechsel identisch mit der des Nabo im babylonischen Jahreswechsel. Wie die Yeziden begingen die Babylonier ihr Neujahrsfest im April. Nach deren Vorstellung saß Nabo neben seinem Vater Murduck, dem Herrn aller Götter, und empfing von ihm die Tafel des Schicksals. Nabos Aufgabe war es dann, auf die Tafel zu schreiben, was die Götter für das neue Jahr empfohlen hatten. Nabo hatte aber nicht nur die Aufgabe, für die Götter zu schreiben und ihre Befehle zu befolgen. Als Gott hatte auch er Macht über Ordnung und Wohlstand auf der Erde und über das Alter der Menschen. Ebenso hat Tausi-Melek die Macht von Gott bekommen, über die Erde zu herrschen. Er bekam von Gott den Befehl, ein System von Recht und Ordnung für die Menschheit zu schaffen. Mittwoch, der heilige Tag der Yeziden, der in Verbindung mit Tausi-Melek steht, war auch den Babyloniern heilig und steht in Verbindung mit Merkur, dem Planeten, der Nabo symbolisiert. (Kizilhan, S.181).

...Eine weitere Theorie geht davon aus, dass der assyrische König Nebuchadnezzar (kurdisch Bextnesir) ein Yezide war. Die Traditionen der Yeziden sind, wie bereits erwähnt, sehr eng verwandt mit denen der Babylonier,, und König Nebuchadnezzar war vermutlich ein Anhänger dieser Religion. Viele christliche Reisende berichteten um 300 n. Chr., dass die Bewohner der Stadt Achriboos am Euphrat Tausi-Melek anbeteten, und dass ebenfalls Gebete und Zeremonien mit Musikbegleitung für Nabo stattfanden. Das gleiche wird von Reisenden über die Yeziden berichtet. Yeziden benutzten bestimmte Musikinstrumente während der Zeremonien und Gebete für Tausi-Melek.

Schließlich behauptet Habib, der Name Tausi-Melek komme ursprünglich aus der aramäischen Sprache. Als die Sassaniden die Bewohner von Mesopotamien unter ihre Herrschaft gebracht hatten, seien die Yeziden, Anhänger von Nabo, gezwungen gewesen, den Namen von Nabo in Tausi-Melek, einen aramäischen Namen, umzuwandeln, um nicht verfolgt zu werden... Der Tempel von Nabo wurde in Nimrud, in einer Stadt nicht weit von dem yezidischen Tempel Lalish, errichtet. Hinzu kommt, dass der Haupttempel von Nabo in Borsippa am Fluß Euphrat, den Namen Ezida trug.

Quellen:

http://ezipedia.de/carsema-sor-das-neujahrsfest/

http://ezipedia.de/erzengel-heilige-siebenschaft/

http://yesiden.blogspot.nl/2013_05_01_archive.html

http://www.yeziden.de/209.0.html?&no_cac...t%5B%5D=babylon

http://www.ezidische-akademie.de/de/das-...he-neujahr.html

http://www.ezidische-akademie.de/de/das-...ter-eremor.html

http://www.ezdixanvin.yolasite.com/yezid...sprung%E2%80%9C

http://gedankenfrei.wordpress.com/2008/06/14/schwarze-sonne/

http://www.lexikonia.de/10370_183_ezechiel_buch.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Borsippa


Was denkst du darüber?

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15.10.2014 00:05 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Von Kurden o.ä. kommen solche Aussagen öfter, vermutlich soll das ihrem Selbstwertgefühl auf die Sprünge helfen, ergo ich halte davon nichts.

Von den Jesiden weiss man erst aus dem 12. Jahrhundert CE, zu behaupten ihre Religion / Kultur wäre aber c. 4000 Jahre älter, ohne handfeste archäologische Belege zu liefern, halte ich für dreist.

Da die Jesiden Adam&Eva etc. als Inhalt ihrer Religion haben, kann ihre Religion nicht älter als das AT sein. Und da die Jesiden einen "Satan" im christlichen Sinne kenn, kann ihre Religion nicht viel älter als das NT sein ... ergo dass passt nicht.

Vielleicht ist ein wenig Zoroastrismus drin .. für 2000BCE reicht das so aber nicht.
z.B. würde ich keilschriftliche Texte o.ä. erwarten ... wo ?

Die "neun Planeten, die um die Sonne kreisen" kennt man noch nicht sonderliche lange. (ca 1930 !) Ergo das kann mit dem antiken Mithras etc. NICHTS zu tun haben.

Wenn man behauptet, dass Dareios I versuchte die Spuren über die Jesiden zu verwischen, so muß man dafür auch einen Beleg bringen können ... es gibt einige alten Text aus Persien und anderen Gebieten über ihn .. also wo steht entsprechendes?

Der Tempel von vor 4000 Jahren in Babylon "Ezida" war Nabu geweiht. Nabu war der in Babylon lokale männliche Ersatz für die sumerische Göttin Nisaba .. Gott der Schreibkunst etc. Nabu steht dabei tief in assyrischer / babylonische Tradition und hat mit Mithras nichts zu tun.
Nabu hat sich dann als Name noch etwas gehalten ist aber im Prinzip mit den anderen mesopotamischen Göttern "untergegangen".

Nabu war auch NIE eine Hauptfigur im babylonischen Pantheon, sondern nur eine relativ unbedeutende lokale Randerscheinung. Das er obigen Tempel bekam, lag nnur daran, das der alte Gott des Tempels mit Marduk synkretisiert wurde und deswegen verschwinden sollte.

Man kann sich schwer auf Mithras UND die alten mesopotamischen Götter berufen - beides geht nicht, die haben sehr wenig bis nichts miteinander zu tun. Mithras als Sonnenfigur hat mit Utu oder Shamash nichts zu tun.

Sie Babylonier haben ihre "sieben" Götter nicht den sieben sichtbaren Planeten zugeordnet. Sie hatten VIEL mehr Götter und diese u.a. dem Siebengestirn zugeordnet ... das ist ein Sternenbild. ALLE beweglichen Himmelskörper, nicht nur die Planeten, wurden als Astralgestalten bestimmter Götter gesehen.

Die mosaischen Erzengel haben mit den alten mesopotamischen Göttern nichts zu tun, die sind eine Mischung aus Mithras und west-semitischen Ideen.
Der "Mittwoch" war den Babyloniern egal, der Sabbath war der wichtige Tag (der siebte Tag der Woche).

Tawisi Melek ist eindeutig eine semitische und keine alten babylonische oder iranische Bezeichnung, ergo auch diese Figur bietet keinen Hinweis auf eine alte mesopotamische Religion. Ein Pfau als "Bild" für einen den alten Götter ist mir nicht bekannt. Diesen Vogel mit dem Tammuz / Dumuzi zu identifizieren ist völlig absurd.
Dumuzi war in keiner Weise ein "Schöpfergott" oder dergleichen, sondern ein Gott der Hirten .. da passt ein Pfau überhaupt nicht rein.

Die "heilige Siebenschaft" ist kein Teil der sumerischen oder babylonischen Religion, da wird einfach die Anunaki (hohen Götter) zurechtinterpretiert ... das konnten in Mesopotamien je nach Kontext ohne Weiteres auch mehr oder weniger sein.

So das sollte reichen .. aber eine Sache bleibt noch:

Nebuchadnezzar (kurdisch Bextnesir) ...
Bextnesir hört sich für mich nicht nach Nebuchadnezarr, sodernd nach dem Sohn Nabunids Belchezzar an ...

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15.10.2014 09:37 bonito ist online E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
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Nabonid wird auch bei finkelstein genannt, als der Herrscher (7./6.Jhr. v.u.Z.r) der die alte Bibliothek von Ur wieder aufbaute, wobei er dabei den Abraham von Ur auf dieses Prestige zurückführte.
Da in dem Zeitraum sich das Judentum langsam etablierte und die alten Mächte Vergangenheit wurden, könnte sich eine andere Gruppe, später Yeziden genannt, in ähnlicher Weise vom alten babylonischen Erbe, dem Zoroastrismus usw. gebildet haben, ähnlich wie die Israeliten, wenn auch weniger staatlich organisiert und daher für die Geschichte unauffälliger. Die Verbindung zu Schamasch scheint relativ überzeugend zu sein. Das Religionen sich im Lauf der Zeit ändern und neue Einflüsse aufnehmen, sehe ich jetzt mal nicht als außergewöhnlich. Also irgendein paar babylonische Strukturen könnten da vlt. übernommen, weitergegeben, variiert und mit anderen Dingen verbunden wurden sein. Durch die politische Macht des Islam prägte sich ein islamischeres Bild darüber, wobei aber alte kulturelle Dinge beibehalten wurden, ähnliches sehen wir in asiatischen Gegenden, wo der Islam in variierter Form existent ist.

Also ich würde nicht unbedingt so hart urteilen, das "alles nur geklaut ist" wegen Prestige usw.

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15.10.2014 14:04 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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An Nabonid zweifle ich nicht .. aber das Bextnesir Nebukadnezzar bedeuten soll.
(usw.)

Könnte etc. .. klar ... aber da sind mir zu viele inhaltliche Fehler und Konjunktive beteiligt.

Da wirkt einiges sehr gewollt.

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Zitat:
Original von chandartha
Also irgendein paar babylonische Strukturen könnten da vlt. übernommen, weitergegeben, variiert und mit anderen Dingen verbunden wurden sein.

Ergo das Christentum ist auch 5000 Jahre alt ?

Ein Kastensystem wie die Jesiden gab es vor 5000 Jahren in Sumer sicher nicht.

Die Verbindung zu Shamash ist nicht überzeugend, das ist eher im Rahmen vom Mithraskult zu sehen.

Die Religionswissenschaftler sehen in der Religion der Jesiden eher einen Mix von Christentum und Islam angereichert mit lokalen Volksglauben.
Demnach wäre diese Religion eher frühestens auf ca. 800 CE zu datieren ... es gibt auch Überlegungen wonach diese Religion durch Flüchtlingsströme der ersten Kreuzzüge entstand ... also eher 1000 CE!
Das passt dann auch zu den ersten gesicherten Quellen zu dieser Religion!

Das was ggf. alt aussieht ist dann das selbe wie im Christentum etc.


Aber wir können es auch einfach machen:

Wie plausibel ist eine Identität von dem mesopotamischen sterbenden Hirtengott Dumuzi, der noch bis in das 1. Jahrhundert CE in der uns bekannten Form verehrt wurde und dem jesidischen Schöpfergott?

Wie plausibel ist die Bezeichnung Bextnesir für Nebuchadnezzar?
Ist Belchezzar nicht viel glaubwürdiger?

Wissen über "9" Planeten in der Bronzezeit ?


usw.

Ich glaube praktisch keine von den Behauptungen im ersten Posting hält einer einfachen Überprüfung stand.

Zitat:
Also ich würde nicht unbedingt so hart urteilen, das "alles nur geklaut ist" wegen Prestige usw.

Doch ! Weil diese Religion von sich selber behauptet die älteste zu sein - das ist quasi eines deren Dogmen ...

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15.10.2014 22:27 bonito ist online E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
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Kleines Detail noch, der Gott Nabu in Borsipa (nicht Babylon .. egal) wurde von den Amoritern "eingeschleppt". D.h. selbst wenn es einen Zusammenhang zwischen Nabu und den Jesiden gäbe, ist diese Gottheit nicht geeignet einen Zusammenhang zu den alten mesopotamischen Religionen herzustellen.

Ein "Bedeutung" hatte er auch erst in den letzten Jahrhunderten BCE, d.h. er ist eh eher "neu".

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16.10.2014 11:23 bonito ist online E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
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Mhm .... Grummel ... dein Urteil ist wiedermal vernichtend, aber durchaus überzeugend ... Grins

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16.10.2014 11:48 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, ich hätte etwas dagegen, wenn die Kurden die Nachfahren der Sumerer wären(1).
Aber etwas stichhaltiger sollten die Argumente sein ... und du wolltest es ja hören Grins

(1) von den Genen her sind die arab. Stämme im Zentralirak, wo vor wenigen Jahren noch Sumpf war, wohl am nächsten mit den Sumerern verwandt; was wie hier woanders schonmal herausgefunden hatten.

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16.10.2014 13:45 bonito ist online E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
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bhoa, euch Beide zu lesen Kaffee ist immer wieder ein Genuss Party ja

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18.10.2014 09:13 Maja ist offline E-Mail an Maja senden Beiträge von Maja suchen Nehmen Sie Maja in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Bonito: und du wolltest es ja hören


Genau. Und daher kein Grund dich zu entschuldigen!
Das der Ideengeber (ein FB-Kontakt) an deiner Argumentation nicht den größten Gefallen finden wird, hatte ich ihm vorher schon prophezeit. Grins

Ich hätte mich mehr gewundert, wenn du bedenkenlos zugestimmt hättest.

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Maja ... knuddeln

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20.10.2014 18:39 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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20.10.2014 20:50 bonito ist online E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
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Bonito ... hast du irgendwelche Infos zum Ezida-Tempel von Borsippa?
Der wiki deutet darauf hin, das es Sumer bzw. Babylon nicht unbekannt war, da ein sumerischer Name der Stadt vorhanden ist. Insbeosndere wann der Tempel gebaut wurde und in welchen Zusammenhängen. Enheduana hat ihn zumindest in den Tempelhymnen nicht benannt.


Zitat:
Borsippa, Barsippa (sumerisch Ba-ad-DUR-si-a-ab-ba = Badursiabba (Horn des Meeres), akkadisch 1) Barzipa, 2) Tintir IIkum-KI (Zweites Babylon), 3) Kinnir, Kinunir (Ort des Kampfes), heutiges Birs Nimrud), nach dem mythischen König Nimrod, ist eine antike Stadt in Babylonien.http://de.wikipedia.org/wiki/Borsippa


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07.01.2015 15:17 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Der hat einen sumerischen Namen, weil praktisch alle Tempel in Mesopotamien einen sumerischen Namen hatten.

Gebaut wurde Nabus Tempel wohl unter Adad-nirari III. (nach 810BCE), ganz sicher nicht vor Assur-nasirpal I (nach 1050BCE), da eine dessen Inschriften für den Tempel teilweise entfernt wurde.

Man hate überbaute Teile gefunden, die man mit Šamši-Adad (nach 820BCE) identifizieren konnte, die waren aber Ninurta gewidmet.
Daher geht man davon aus, das der Tempel ursprünglich Ninurta galt und unter Adad-nirari III Nabu "übergeben" wurde.

Auch Teile dir für Adad-nirari (nach 1300BCE) datiert werden konnte, wurde unter Adad-nirari III umgebaut.
Es gibt auch eine Inschrift in dem "neuen" Teil des Tempels von Bel-tarsi-iluma (Stadthalter nach 798BCE), der das Leben und die Hingabe zu Nabu von Adad-nirari III und seiner Mutter preist.

Quelle: "Ezida: The Temple of Nabu";David Oates;Iraq Vol. 19

Da Ezida als sein erster bekannter Kultort gilt, ist er auf jeden Fall eine sehr späte Gottheit. Sicher "kannte" man den in Babylon, wegen der Verbindung zu Marduk.

Nabu ist ggf. zusammen mit Marduk von den Semiten eingeschleppt worden und war anfangs eine eher unbedeutende Gottheit als "Minister" Bote des Marduk.
Zusammen mit Marduk wurde er dann aufgewertet und löste die sumerische Göttin Nisaba in Babylon etc. ab.

Der älteste bekannte Text mit Nabu ist wohl von Hammurabi (nach 1792 BCE) in einer kleinen Widmung für einen Thron. Unter Hammurabi wird Ezida noch mit Tutu identifiert, eine sehr alte Gottheit (um 4000BCE), die anfangs der Stadtgott von Borsipa und Babylon war und später durch Marduk abgelöst bzw. synkretisiert wurde.

u.a. aus "Nab - Nuzi, Band 9"; Erich Robert Friedrich Ebeling, Walter De Gruyter Incorporated, Bruno Meissner, Ernst Friedrich Weidner, Dietz Otto Edzard

Der obige Text bestätigt auch eine recht späte Übernahme von Ezida durch Nabu.

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08.01.2015 17:56 bonito ist online E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
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Noch was zu Nabu und Marduk.

Die beiden Götter tauchten relativ plötzlich im Mesopotamischen Pantheon auf.
Etwas böswillig könnte man ohne größere Probleme behaupten, Hammurabi hat diese aus rein politischen Gründen eingeführt (ausgedacht?), um die Herrschaft Babylons über das restliche Mesopotamien zu legitimieren.

Jacobsen u.a. gehen davon aus, dass es die beiden Götter durchaus schon vorher gab. Dabei wäre Marduk ähnlich wie der frühe YHWH ein Wettergott ähnlich Enlil gewesen.

Hammurabi hat dann während seiner Herrschaft die wichtigsten Plätze im Pantheon durch "seine" Götter ersetzt. Der Sinn ist offensichtlich, die Gestalt des Pantheon war in Mesopotamien immer ein Spiegel der realen Herrschaft und wechselte die führende Volksgruppe, so wurde auch immer der Pantheon umgestaltet.

D.h. ggf. sind Marduk und Nabo nichts als rein politische Figuren .. Quellen über die beiden vor Hammurabi hat man keine .. u.U. hat er in seiner Volksgruppe beliebte aber bis dahin eher unbedeutende Götter für seine Zwecke eingesetzt.

Gerade auch im babylonischen Schöpfungsmythos kann man die Erhebung Marduks über die traditionellen Götter Mesopotamiens gut erkennen. Und gerade dieser Text wird in der Regel in die Zeit Hammurabis datiert.

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09.01.2015 08:26 bonito ist online E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
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Danke

Im Dietz-Otto Ezard stand, das (bibl.) Nebukadnezar in Bosippa Bautätigkeiten u.a. ikkurat und Tempel vermerkte. Das klang fast (aber nicht eindeutig) so, als ob er das Zikkurat baute. Ist der Ezida-Tempel ein Zikkurat?

Ja, Marduk hatte einen plötzlichen steilen Aufstieg. Hammurabi war ja ein "Fremder" (Amurriter? Aramäer? oder so, zumindest wohl "westsemitisch"). Gelesen hatte ich irgendwo, das er Marduk mitbrachte, der eben ein Gott aus seiner Gegend war. Die Gegend selbst aber so unbedeutend, das es im Grunde ein "neuer" Gott war.

Nabu hätte ich nun unwissend ursumerisch eingeschätzt, so als Gott der Schreiber.
Aber da war er wohl mit bei Hammurabi im Handgepäck. lol

Was bedeutet "Ezida"? Welcher von denen hier: http://etcsl.orinst.ox.ac.uk/cgi-bin/etcslpropnoun.cgi

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10.01.2015 11:52 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Vor einigen Tagen sind Archäologen in der irakischen Stadt Mossul auf bisher unentdeckte Schnitzereien gestoßen, die neue Erkenntnisse über das Urvolk der Assyrer preisgeben könnten. Die Assyrer waren ein Volk, das im Altertum in Mittel- und Nord-Mesopotamien lebte und sich durch seine kriegerischen Aktivitäten und seine Hochkultur auszeichnete. Der Fund soll 2000 Jahre alt sein Der Fund befindet sich in einem alten IS-Tunnel unter einer Moschee, die 2014 von den Extremisten zerbombt wurde. Irakische Beamte entdeckten den Schatz, nachdem staatliche Truppen Ende Januar die Kontrolle über den Osten Mossuls wiedererlangt hatten. Den Archäologen zufolge sollen die Schnitzereien 2000 Jahre alt sein. Bilder des einzigartigen Funds seht ihr oben im Video. Quelle


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Maja .. .sehr interessant, nur die Zeitangaben verwirren. Der Text sagt etwas von einem 2000-Jahre alten Objekt, welches man den Assyrern zuordnet.

wiki meint: Das assyrische Reich wurde von den Medern und Babyloniern zerschlagen, die 612 v. Chr. die Hauptstadt Ninive zerstörten. Die Strukturen des assyrischen Reiches lebten zum Teil noch bin ins 7. Jahrhundert v. Chr. weiter, der assyrische Dialekt des Akkadischen wurde gar noch bis in das dritte Jahrhundert genutzt.

Wenn assyrisch, müsste es demnach mind. 2500 Jahre alt sein. Überlegen

Aber optisch gefällt es mir!

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Im Kontext vom Alten Orient sind vielleicht Dinge von 2000BCE interessant, nicht Dinge die Quasi aus der Zeit Jesus stammen würden.
Das ist nur moderner Kram. Grins

Die ältesten Städte in Assyrien sind von ca. 2500BCE ... nach ca. 600BCE war es vorbei mit den Assyrern ... ergo Neueres wird vermutlich nichts über die Herkunft der Assyrer verraten könnten.

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Wobei .. habe neulich erst jemanden kennengelernt, der sich als assyrisch bezeichnet. Ich fragte, warum nicht "syrisch", er meinte, weil das Assyrisch das Original sei.
Somit war er mir gleich sympathisch Grins (wirklich viel wissen tat er zwar darüber nicht, aber als Identitätsstiftung war ihm das alte assyrisch lieber)

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Grins

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