Forum Religionskritik
Registrierung Kalender Mitgliederliste Teammitglieder Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite

Forum Religionskritik » UNTERHALTSAMES » Philosophieren über Gott und die Welt » Gedankenspiel über den „Bibeldämon"und dessen Glaubensgefolgschaft. » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Gedankenspiel über den „Bibeldämon"und dessen Glaubensgefolgschaft.
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Klarsicht/neu
Foren As


images/avatars/avatar-491.jpg

Dabei seit: 14.01.2017
Beiträge: 92

Gedankenspiel über den „Bibeldämon"und dessen Glaubensgefolgschaft. Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Vollständiger Titel dieses „Elaborates" Schock :
Ein „verphilosophiertes“, kritisches Gedankenspiel über den „Bibeldämon" und dessen Glaubensgefolgschaft.


1. Der Konvergenzpunkt im christlichen Glauben besteht aus den biblischen Schriften und der religiösen Lehre, die über einen langen Zeitrum hin sukzessive von den Amtskirchen in ihrer sich selbstherrlich zugeschriebenen und angemaßten Funktion als christliche Glaubensverwalterinnen geschaffen und alsdann von ihnen mit den biblischen Schriften verknüpft wurde. Ohne dass man in den christlichen Szenen jemals in der Lage war, belastbare Beweise für die Behauptung anbieten oder es wenigstens plausibel machen zu können, dass alles, was zum Inhalt dieses Konvergenzpunktes gehört, wahr ist, wird diese Behauptung aber dennoch immer wieder selbstsicher und unverfroren aufgestellt.

2. Es gehört zu den Denklinien und dem Verhalten Gläubiger, gehorsam zu glauben, dass das „nebulöse Superwesen", welches in den Bibelmärchen die Hauptrolle spielt, nicht nur ein „gütiger Vater" ist und irgendwann auch ein „gerechter Richter" sein wird, sondern dass Es auch ein Wesen ist, das z. B. aus Mitgefühl Seine Geschöpfe in ihrem Leid nicht allein lässt (1). Es gilt in den Glaubensszenen als das summum bonum (höchste Gute). Man sieht dort in Ihm auch das leidende „Superwesen", welches angeblich Sein Leben für „unsere Sünden" hingab (2). So viele Mühen gibt es in der Welt, aber dieses „Überwesen" trägt mit uns unsere Last, wie man in den Glaubensszenen auch immer wieder unverfroren und glaubensdevot zu behaupten pflegt ! Glaubensferne Menschen fragen sich natürlich, wie man es dort schafft, zu diesem Spezialwissen zu kommen ? Wie kann man es dort wissen, dass und wann ein derart als existent angenommenes „Superwesen" etwas „empfindet“, „leidet“ und psychische (etwa auch physische ?) „Last trägt“ ?

3. Das biblische „Megawesen" hatte für die Menschen in den Zeiten, in denen Es sich angeblich „offenbarte“, offenbar anthropomorphe (menschenähnliche) Züge. Denn aus dem 1. Buch Mose erfährt man z. B., dass Es sehen konnte, also wohl Augen hatte: „Und Gott sah, daß das Licht gut war ...“ (Kap. 1, V. 4). Hier erfährt man auch, dass Es sprechen konnte: „Und Gott sprach: Es werde Licht ! “ (Kap. 1, V. 3). Ausweislich weiterer Bibeltextstellen sprach Es noch mehrfach anderweitig und aus anderen Anlässen. König David wusste, dass das „Superwesen" mit Nase und Mund versehen war: „Dampf ging aus von Seiner Nase und verzehrendes Feuer von Seinem Munde ...“ (2. Buch Samuel, Kap. 22, V. 9). Aus dem „Neuen Testament“ erfährt man erstaunlicherweise etwas darüber, wie das „Überwesen" äußerlich - zumindest wohl zu damaliger Zeit - teilweise beschaffen gewesen sein muss. Es muss danach eine rechte Seite gehabt haben, da der synoptische Evangelist Markus davon zu berichten weiß, dass Jesus sich: „ ... setzte zur Rechten Gottes“ (Mark., Kap. 16, V. 19). Siehe auch Apg., Kap. 2, V. 34, Kap. 7, V. 55 u. 56, Psalm 110, V. 1, Römer, Kap. 8; V. 34. Die Apostelgeschichte gibt uns Auskunft darüber, dass das Wesen auch eine Rechte Hand hatte (Apg., Kap. 2, V. 33 und Kap. 5, V. 31).

4. Es ist immer wieder erstaunlich, über welche Spezialinformationen Gläubige in bestimmten Denkzusammenhängen über das biblische „Superwesen" zu verfügen scheinen, Welches aber dann doch wieder in absolut keiner Art und Weise erkennbar und nicht dem Verstand und der Vernunft des Menschen zugänglich sein soll, wie derselbe Menschenschlag in wiederum anderen Denkzusammenhängen auch zu behaupten pflegt. Gläubige wissen z. B., dass das „Bibelüberwesen" allmächtig ist. Es ist ein Wissen, über das zu verfügen einem ja noch einigermaßen plausibel erscheint, weil es nicht gegen logisches Denken verstößt, solche „Megaeigenschaft" intuitiv mit einem „höchsten Wesen" gedanklich zu verbinden. Im übrigen behauptet es dieses Wesen ja von Sich Selbst: „Ich bin der allmächtige Gott; …“ (1. Buch Mose, Kap. 17, V. 1, Kap. 35, V. 11, 2. Buch Mose, Kap. 6, V. 3). Dann ist es für jeden Gläubigen natürlich überhaupt nicht zweifelhaft, dass ein solches Wesen mit einer derartigen Fähigkeit existiert !

5. Wenn sich ein Atheist darauf einlässt, darüber nachzudenken und / oder zu diskutieren, ob wohl ein „supranaturales Bibel- und / oder Koranwesen" irgendwie existiert haben / existieren könnte oder nicht, dann müsste er, um „sinnvoll“ über eine solche Thematik diskutieren und reflektieren zu können, dazu bereit sein, die Logik aus dem Spiel zu lassen. Denn Menschen, die sich dem christlichen oder muslimischen Glauben ausgeliefert haben oder ihm ausgeliefert wurden, müssen nämlich die Logik ständig aus dem Spiel lassen, weil dies dort die erste und alles entscheidende, glaubensimmanente Prämisse ist. Aufgrund dieser Faktenlage wird hier bei der Beschäftigung mit der Thematik auch versucht, die Logik aus dem Spiel zu lassen.

6. Ein „höchstes Wesen", was man sich gedanklich als derart allmächtig vorstellt, dass für Ihn die Logik nicht gilt, müsste denknotwendig völlig frei sein. In dem, was Es tun und / oder unterlassen möchte, bräuchte Es also prinzipiell keinerlei Rücksichten zu nehmen, und Es stünden Ihm auch keine irgendwie gearteten Hindernisse im Wege. Somit müsste Es auch frei von jeder Beschaffenheit und Eigenschaft sein können. Es wäre Ihm zwar möglich, jederzeit in einer beliebigen Beschaffenheit auftreten bzw. erscheinen und auch jederzeit von einer beliebigen Eigenschaft Gebrauch machen zu können, muss Es aber nicht. Bei der „Sachlage" stellt sich ein Atheist natürlich die Frage, wodurch ein Gläubiger sicher wissen will, dass und wann sein gedanklich als allmächtig vorgestelltes „Superwesen" auch bereit ist, in einer bestimmten Beschaffenheit „aufzutreten" oder von irgendeiner Eigenschaft „Gebrauch" zu machen und sich von ihr auch - bei Ihm natürlich nur gewissermaßen - leiten zu lassen - z. B. allgütig oder allwissend zu sein ? Hier muss nämlich beachtet werden, dass irdisch begrenzte Macht (z. B. die eines Diktators oder auch einer Demokratie) oder Allmacht zu besitzen, zunächst ja nur bedeutet, dass eine Potenz, eine abstrakt vorhandene Möglichkeit zur Verwirklichung unbestimmter Ziele (notfalls gegen jeden Widerstand) gegeben ist.

7. Macht und Allmacht zwingen also nicht zu ihrem konkreten Gebrauch und auch nicht dazu, sie jeweils in allen ihren Schattierungen, Spielarten und ihren größtmöglichen Ausprägungen walten zu lassen. Ein „supranaturales Wesen" braucht Sich also zu nichts gezwungen zu sehen. Da das hier behandelte „Superwesen" im Besitz größtmöglicher Freiheit ist, könnte Es sich dann auch entschließen, ständig, punktuell, zeit- und / oder situationsbegrenzt von Seiner Allmacht mal mehr oder mal weniger und sogar keinen Gebrauch zu machen. Somit müsste der Gläubige ständig damit rechnen, dass er mit dem, was er über „sein Superwesen" zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einer bestimmten Situation meint, glauben zu dürfen, völlig falsch liegt.

8. In ihrem Glauben müssten Gläubige also ständig damit rechnen, dass „ihr Superwesen" von Seinen Ihm zugestandenen unbegrenzten Möglichkeiten nie oder z. B. nur in einer Art und Weise Gebrauch macht, welche nicht ihren Vorstellungen und Erwartungen entspricht. Es bestünde also die Möglichkeit, dass Es z. B. nie von Seinen angeblich vorhandenen Eigenschaften der Allgüte und Allwissenheit Gebrauch macht(e) oder sie nur punktuell oder in abgestufter Ausprägung einsetzt(e).

9. Für die Allmacht, die dem „Superwesen" von den Gläubigen zugestanden wird, kann es keine irgendwie gearteten Grenzen geben. Sie ließe die Verwirklichung jeder nur denk- und undenkbaren Möglichkeit zu. Diese Annahme führt aber zu der Paradoxie und Aporie, dass ein solches Wesen nicht zu existieren bräuchte, da Existenz eine irgendwie geartete Beschaffenheit ist, wie z. B. Seh- und Sprachfähigkeit zu besitzen, mit Nase, Mund, rechter Seite und rechter Hand ausgestattet zu sein. Auch hier gilt natürlich, dass vollkommene Freiheit (Allmacht) beinhaltet, dass das „höchste Wesen" darin frei wäre zu entscheiden, ob Es in irgendeiner Weise beschaffen sein, bleiben will oder nicht und ob Es irgendeine Eigenschaft von sich ganz oder teilweise, ständig oder wie auch immer zum Zuge kommen lassen will oder nicht.

10. Im Zuge der Nutzung Seiner völligen Freiheit könnte das „Überwesen" auch beschließen, Sich ganz oder teilweise, zeitlich bedingt oder für immer den Gesetzen der Logik zu unterwerfen (die auch von Ihm stammen müssten, wie die gesamte Schöpfung angeblich ja von Ihm stammen soll). Kontralogisch könnte Es z. B. zugleich irgendwie beschaffen und nicht beschaffen sein oder zugleich von irgendwelchen Eigenschaften Gebrauch und keinen Gebrauch machen. Ob und wann dieses „Überwesen" z. B. irgendwie existent, allgütig oder böse sein will, hängt somit davon ab, wie Es seine vollkommene Freiheit nutzt.

11. Seine vollkommene Freiheit gestattet es dem „Bibelsuperwesen" auch, dass Es seine Allmacht nicht immer und in jedem Falle so walten zu lassen bräuchte, wie es z. B. im Sinne menschlichen Verständnisses gütig, barmherzig, logisch, gerecht, sinnvoll oder sittlich geboten wäre oder wie es die Eigenschaften Allwissenheit und Allgüte nach demselben Verständnis verlangen würden. Daher könnte ein solche Wesen z. B. im Sinne menschlichen Verständnisses auch zugleich der Teufel sein, mit allen negativen Eigenschaften und Beifügungen, die Gläubige in ihren religiösen Vorstellungen mit diesem Wesen zu verknüpfen pflegen. Denn bei diesem Wesen sollen ja alle Dinge möglich sein (z. B. Matth., Kap. 19, V. 26, Mk., Kap. 10, V. 27, u Hiob, Kap. 42, V. 2).

12. Im synoptischen Evangelium des Matthäus behauptet Jesus sogar, dass kein Sperling vom Himmel fällt, ohne dass Gott dies will (Matth., Kap.10, V. 29). Wenn das so ist, dann könnte man sich natürlich fragen, ob auch alle die Bomben, die bisher vom Himmel gefallen sind, deswegen fielen, weil der „Bibeldämon" seine „ordnenden“ Händen dabei im Spiel hatte ?

13. Welchen Grad der Vertrauenswürdigkeit will man in den Glaubensszenen einem derart in allen Farben schillernden „Dämon" zuerkennen, der im Sinne menschlicher Vorstellungen sowohl gut als auch böse sein kann. Man mag ja als klug gelten (wäre aber wohl eher als opportunistisch anzusehen), wenn man einem solchen Wesen blind gehorcht, wie es ja von den Menschen auch geschieht, die an die Existenz von Ihm glauben. Ein moralisches Verhalten kann darin aber keinesfalls erblickt werden. Und wie soll das gehen - einen solchen „Dämon" zu lieben ?

14. Schreibt man einem Wesen die Fähigkeit zu, allmächtig zu sein, wie es beim „biblischen Superwesen" durch die Gläubigen geschieht, so entzieht Es sich dadurch zwangsläufig ihrer begrenzten gedanklichen Vorstellungskraft. Und aufgrund dieser Tatsache könnte gefragt werden, was dann noch als Substanz des Glaubens übrig bleibt ?

15. Ein solches Wesen könnte willkürlich, offen oder verdeckt jede beliebige Ursache setzen, die sowohl gute als auch fatale Wirkungen hervorbringen kann (z. B. völlig inhumane Wirkungen für Mensch und Tier). So soll ja der biblische Hauptdarsteller der Schöpfer des Universums und somit auch der Erde usw. sein. Zum Zeitpunkt Seiner Schöpfung wird Er wohl irgendwie existent / beschaffen gewesen sein. Von Seinen sonstigen angeblich vorhandenen Allmachtsfähigkeiten hat Er damals evtl. - aus welchen Gründen auch immer - nur in allzu sparsamer Art und Weise Gebrauch gemacht, wie die konkrete Beschaffenheit der Weltwirklichkeit überdeutlich ausweist. Allwissenheit und Allgüte hat Er offensichtlich beim Schöpfungsgeschehen gar nicht zum Zuge kommen lassen. Diese mögliche „Fakten und Sachlage“ böte eine Erklärung dafür, warum es z. B. Krankheiten, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Hungersnöte, Unwetter, Flutkatastrophen, Seuchen, Kriege, Leiden Unschuldiger, Qualen Todkranker, Rachsucht, Dummheit, Neid, Habsucht, Unbarmherzigkeit usw. gibt. Dass Seine Schöpfung mit diesen Mängeln behaftet ist, muss der biblische Hauptdarsteller doch irgendwann später bemerkt haben. Gleichwohl sah Er bis heute offensichtlich keinen Handlungsbedarf dahingehend, diese Mängel zu beseitigen, was Ihn als ein Wesen ausweist, dem das Wohl Seiner Geschöpfe nicht am Herzen liegt.

16. Für Menschen ist ein „allmächtiges Wesen" wegen der Ihm unbegrenzt zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, die Es in seiner absoluten Freiheit zügellos realisieren könnte, unberechenbar und sehr gefährlich. Das eröffnet Gläubigen die ihnen sicher nicht unwillkommene, wunderbare Möglichkeit, Ihm für alles Geschehen in der Erfahrungswirklichkeit die Verantwortung zuschreiben zu können - z. B. auch für die grausamsten Terroranschläge. Solche und andere grausamen Ereignisse werden von Gläubigen dann gerne als Strafen ihres „Helden" für menschliches Denken und Handeln interpretiert, was sie subjektiv in ihrer Einfalt für „sündhaft" ansehen.

17. Damit das gedanklich als allmächtig vorgestellte „Überwesen" in der begrenzten Vorstellungskraft der Gläubigen Platz und für sie auf moralisch-sittlicher Ebene eine Verwendung finden konnte, ließen sie dieses Wesen sich ihnen gegenüber als biblischer Gott in sogenannten heiligen Schriften „offenbaren“. In dieser „Offenbarung“ stutzte man dieses „imaginäre Megawesen" also auf ein Maß zurecht, dass Es von der Vorstellungskraft der Gläubigen eingefangen werden konnte und wenigstens rudimentär verstehbar wurde, da Es dort anthropomorphe Züge erhielt.

18. Die in den so genannten „Offenbarungsschriften“ dogmatisch festgelegten religiösen Lehrinhalte sollten dann gegen alle Einwände durchgesetzt und kritikimmun gemacht oder wenigstens jeder Widerlegung entzogen werden. Dieses Schriftwerk „offenbart“ aber ein Wesen der absoluten Willkür und fordert eine bedingungslose und rechtlose Unterwerfung des angeblich zum Guten aus eigener Kraft unfähigen, die ewige Verdammnis verdienenden Menschen unter die völlig freie und ungebundene Gnade dieses Wesens. Es berichtet zudem über durch den „biblischen Dämon" initiierte oder von Ihm selbst ausgeführte archaisch grausame Gewalttaten, und es enthält eine unheilvolle Legierung von ethischen mit widerethischen Zügen oder umgekehrt.

19. Bei der Verwendung dieses Schriftwerkes durch die christlichen Amtskirchen und deren Mitglieder werden durchweg aber nur die ethisch positiven Aspekte herausgestellt. Die ethisch negativen Aspekte und Textstellen werden möglichst (schamhaft ?) verschwiegen, da sie den heutigen, seit der Epoche der Aufklärung entwickelten und gewachsenen Standards kritischer Vernunft und aufgeklärt-humaner Ethik nicht entsprechen. Ihnen kann daher auch von den Amtskirchen und ihren Mitgliedern keine Leitbildfunktion mehr zugesprochen werden, gleichwohl sind sie skandalöser Weise immer noch biblischer Bestandteil.

20. Mit Schaffung des „biblischen Superwesens" und des Inhaltes der „Offenbarungsschriften“ entstanden Paradoxien und Aporien, was bedeutet, dass sich die Gläubigen unwissend in verschiedene Denkfallen begeben haben. Durch die Schaffung dieses „Allmachtswesens“ und des Schriftwerkes entstand z. B. das berühmte Theodizeeproblem (3), das von den Theologen bis heute nicht gelöst werden konnte. Dass das Theodizeeproblem heute immer noch existiert, könnte daran liegen, dass das „biblische Megawesen" Sich evtl. irgendwann schon längst aus Seiner wie auch immer geartet gewesenen Existenz zurückgenommen und Sich gleichzeitig aller Seiner Eigenschaften (z. B. Allwissenheit und Allgüte) entledigt hat.

21. In den „Offenbarungsschriften“ wurde das „Bibelsuperwesen" Zwängen unterworfen. Denn zunächst (im „Alten Testament“) wird Es als ein Wesen vorgestellt, was ständig Seine Macht demonstrieren, drohen, töten lassen oder selbst töten muss, was einer bestimmten Menschengemeinschaft (den Israeliten) bevorzugt Sein Interesse zuwendet und sie an Sich zu binden versucht, was Sich an errungener Kriegsbeute beteiligen lässt und wiederholt ein gewalttätiges Verhalten offenbar nicht unterdrücken kann.

22. Später (im „Neuen Testament“) wurde das „Bibelsuperwesen" bevorzugt als gütig, barmherzig, gerecht, die Menschen liebend und als ein Wesen vorgestellt, Das offenbar für Seine „Sündenvergebung“ keine andere Möglichkeit sah, als für die Menschen Seinen Sohn (!) (oder Sich Selbst ?) auf grauenvolle Art und Weise am Kreuz hinrichten zu lassen.

23. Nach diesen „Offenbarungsschriften“ sieht dieser „Dämon" offenbar auch nur die Möglichkeit, im „Jenseits“ Gerechtigkeit üben und einen von Ihm privilegierten Teil der Menschheit nur dort ewig und leidlos leben lassen zu können, wo es dann paradiesisch zugehen soll. Für Gläubige scheint es gleichwohl so zu sein, dass „ihr Megawesen" sich gezwungen sah / sieht, auch schon im Diesseits wenigstens punktuell strafen zu müssen.

24. In den Glaubensszenen haben die „Offenbarungsschriften“ (die Bibel) zu der Vorstellung geführt, dass das „biblische Megawesen" Seine Ihm gedanklich zugestandenen „Megafähigkeiten" nicht nur als Potenz besitzt, Es über sie also nicht nur ganz zwang- und leidenschaftslos in abstrakter Weise verfügt, sondern dass Es sie im Diesseits auch konkret zur Anwendung brachte / bringt. Für Gläubige scheint es keine Frage zu sein, dass „ihr Superwesen" Sich z. B. durch den von ihnen als bedenklich (gottlos ?) empfundenen irdischen Zustand oft veranlasst sah / sieht, zeit- und situationsbedingt in den Verlauf menschlicher Biographien und in den Ablauf Seiner Schöpfung insgesamt mit Seiner Allmacht (korrigierend ?) einzugreifen. Zu einer umfassenden Mängelbeseitigung (siehe Nr. 15) scheint Es sich jedoch nicht aufraffen zu können.

25. In den Glaubensszenen ist man von der Vorstellung beherrscht, dass sich „ihr Megawesen" bei Seinen Eingriffen in den irdischen Kausalnexus im besonderen Masse von Seiner Allgüte und Seiner angeblich den Menschen gegenüber bestehenden grenzenlosen Liebe leiten ließ / lässt. So sind Gläubige nicht von dem Glauben abzubringen, dass „ihr Bibelmegawesen" wohl immer dann, wenn Es sich gerade in einem milde gestimmten Zustand befindet, z. B. wirklich ihre kleinen und großen an Ihn gerichteten Gebete erhört und auch erfüllt, somit also Wünsche befriedigt, die wohl durchweg egoistischer Natur sein dürften.

26. Gläubige glauben ernsthaft, dass aufgrund des Gejammers in ihren Gebeten „ihr Überwesen" Seine Freiheit dazu nutzt, Sich ihnen bevorzugt zuzuwenden, um ihre in den Gebeten enthaltenen sicher oft eigennützigen Erwartungen zu befriedigen. Offenbar sehen sie es nicht als ichzentrierte Anmaßung von sich an, es „ihrem“ an sich unnahbarem „Überwesen" zuzumuten, dass Es aufgrund Seiner angeblich vorhandenen Liebe zu den Menschen Seine Freiheit dazu nutzt, eine bestimmte Eigenschaft von Sich bevorzugt zum Zuge kommen zu lassen - nämlich Seine Allgüte.

27. Die Kleriker der christlichen Amtskirchen und deren Mitglieder behaupten zwar penetrant-permanent, dass „ihr Megawesen" allmächtig sei. Dass sie ihre Behauptung auch selbst als wahr betrachten, kommt aber nicht gerade darin zum Ausdruck, wie sie Es wohl ständig empfinden und wie sie Es bevorzugt zu bezeichnen pflegen. Für sie ist Es nämlich fast immer nur der „Liebe Gott“. Wenn sie Ihn aber auf diese von ihnen bevorzugte Eigenschaft reduziert empfinden und sehen, widersprechen sie sich selbst. Ihr Empfinden und ihre Sichtweise machen es völlig klar, dass sie sich wohl unbewusst gar kein „allmächtiges Wesen" wünschen, weil Es zu gefährlich, unberechenbar, zügellos und damit letztlich (wie schon erwähnt wurde) auch der Teufel sein könnte. Sie wünschen sich scheinbar - ohne es sich einzugestehen - nur einen „Lieben Gott“, der ihr Heils- und Glücksbedürfnis befriedigen soll. Ein solches Wesen kann man aber aus der Erfahrungswirklichkeit beim besten Willen nicht dechiffrieren.

28. Natürlich ist es der zentrale Kern des Glaubens, der in den Glaubensszenen gepflegt wird, dass das „Überwesen", das in den biblischen Schriften die Hauptrolle spielt, wirklich auf irgendeine Art und Weise irgendwo existiert und tatsächlich mit der Allmacht ausgestattet ist, die Ihm angedichtet wurde / wird. Hier stellt sich aber die Frage, wo und woran Seine Existenz, Seine Allmacht und deren Gebrauch konkret erkennbar ist / sein soll ? Wo und bei welcher Gelegenheit hat das „biblische Überwesen" seine Allmacht jemals für jedermann beweis- und nachvollziehbar in positiver Art und Weise walten lassen ? Tatsache ist, dass bisher die Existenz eines „Superwesens" und / oder übernatürliches Allmachtswirken nirgends auf der Erde und im Universum festgestellt werden konnte. Die größten Zweifel an der Existenz dieses „Allmachtswesen" sind aber durch die Tatsache gerechtfertigt, dass die beiden Weltkriege, der Holocaust und der Abwurf der beiden Atombomben über Japan durch kein „Allmachtswirken" verhindert wurden.

29. Dieses angeblich existierende „Allmachtswesen" musste es scheinbar zulassen, dass von Ihm angeblich geschaffene Engel von Ihm abfielen (wer oder was ließ eigentlich einen Teil dieser göttlichen Edelgeschöpfe illoyal werden ?), die dann angeblich zu Teufeln wurden und die Schöpfung so verdarben, dass sich selbst ein schlicht denkender Mensch eine bessere Welt vorstellen kann als die, welche wirklich existiert. Dieses Wesen musste es offensichtlich weiter zulassen, dass sich die „Sünde“ etablierte, die Menschen angeblich zu „Sündern“ wurden, dass die Menschheitsgeschichte so abartig verlief, wie sie es tat. Es musste offenbar auch die Kirche mit ihrer oft grauenvollen Geschichte und mit ihrer sich selbst angemaßten Funktion als institutionelle christliche Glaubensverwalterin zulassen. Es hat das machtbesessene Papsttum zugelassen.

30. Dieser „Dämon" steht offenbar auch immer noch (nach 2000 Jahren) unter dem Zwang, ein „Jenseits“ schaffen zu müssen (oder muss man es ontologisch bereits als vorhanden betrachten ?), wo es Ihm danach gelüsten wird, alle Menschen aus dem Tode zu erwecken, um sie alsdann im Rahmen Seines „Jüngsten Gerichts“ in solche aufzuteilen, die Seiner „Hölle“ zuzuführen sind, wo sie angeblich ewig qualvoll zu leiden haben, und in solche, die Sein „Paradies“ und dort das ewige Leben leidlos genießen sollen. Ihm scheint es dagegen aber unverständlicherweise nicht möglich zu sein, im Diesseits grauenvolle Kausalketten zu unterbrechen und bessere beginnen zu lassen oder leidlosere Biographien und eine neue und humanere Menschheitsgeschichte zuzulassen usw. usf.

31. Es entstand auch das Problem der menschlichen Willensfreiheit. Gläubige meinen nämlich zu wissen, dass die von ihnen behauptete Existenz des angeblich allmächtigen „biblischen Superwesens" Menschen objektiv nicht daran hindert, sich subjektiv immer so entscheiden zu können, wie es gottgefällig ist - also unter mehreren zur Auswahl vorhandenen Möglichkeiten immer die moralisch richtige auswählen zu können. Diese Auffassung steht aber im krassen Widerspruch zu der Behauptung der christlichen Amtskirchen, dass die gesamte so genannte Schöpfung vom „biblischen Megawesen" stammt. Ist dieses Wesen aber die Ursache aller Dinge in der Welt, dann kann es keine menschliche Willensfreiheit geben, weil die gesamte Art und Weise des Denken und Handeln des Menschen als notwendige Folgen bzw. Wirkungen der göttlichen Ursachesetzung aufgefasst werden müssen. Wenn man die angesprochene Behauptung also aufrechterhalten will, dann muss auch jedes Motiv (ob gut oder böse), das über den Willen des Menschen letztlich zu dessen Entscheidung führt, vom „biblischen Dämon" stammen. Und nicht nur das - auch die Möglichkeiten, die in Beschaffenheit und Anzahl zeit- und situationsbedingt zur Auswahl stehen, wären das Werk des „Bibelmegawesens". Letztlich muss auch der konkrete Wille - die Entscheidung - von Ihm gelenkt sein.

32. Freie Willensentscheidungen des Menschen würden bedingen, dass er sie nicht bei einer wie auch immer gearteten „Anwesenheit und Aufsicht des Bibeldämons“ und unter Drohungen von Ihm fällen muss. Der menschliche freie Wille ist also in diesem Kontext eine Illusion. Der Witz bei dieser Schlussfolgerung ist der, dass sie mit den Erkenntnissen, die man in der modernen Gehirnforschung gewonnenen zu haben meint, übereinzustimmen scheint.

33. Gesprochene und stumme Gebete sind wohl so beschaffen, dass sie das „Bibelmegawesen" nur erreichen können, wenn Es irgendwie existent ist. Wenn Es sich aber - aus welchen Gründen auch immer - entschlossen haben sollte, derzeit nicht irgendwie existent / beschaffen zu sein und auch nicht gewillt ist, von Seinen „Megaeigenschaften" Gebrauch zu machen, kann Es die Gebete wohl nicht „hören“ oder sonstwie „wahrnehmen“. In dem Falle verhallen sie vielleicht als vergeblich aufgewandte menschliche Energie im Nichts oder verbleiben innerhalb des individuellen Gehirns des Gläubigen, wo sie möglicherweise wild an der Innenseite seiner Hirnschale hin und her reflektiert und so vielleicht von ihm als vermeintliche Antworten „seines Bibelsuperwesens" missinterpretiert werden.

34. Vielleicht hat Sich dieses „nebulöse biblische Wesen" schon vor langer Zeit aus Seiner wie auch immer geartet gewesenen Existenz (dem Sein) zurückgenommen - warum auch immer - und hat uns alle uns selbst überlassen (1.Variante Seiner „Nicht(mehr)existenz“).

35. Möglich wäre es auch, dass dieses Wesen vielleicht Scham und Gram darüber empfand, wie überwiegend verwerflich Es Sich ausweislich des „Altes Testamentes“ aufgeführt und benommen haben soll. Vielleicht hat Es Sich ja irgendwann selbstkritisch so gesehen, wie Es vom britischen Zoologen, theoretischen Biologen und Evolutionsbiologen Richard Dawkins (4) in seinem Buch „Der Gotteswahn“, S. 45, gesehen wird: „…eifersüchtig und auch noch stolz darauf; ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Überwachungsfanatiker; ein rachsüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer; ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, ekliger, größenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann“. Aufgrund dessen bestand der letzte „Allmachts- und Freiheitsgebrauch“ des „biblischen Dämons" vielleicht darin, Sich Selbst in allem auf das Maß eines gewöhnlichen Menschen (evtl. in der Person Jesus‘, der ja ganz Mensch gewesen sein soll ?) geschrumpft und gleichzeitig Seine „Allmacht“ unwiderruflich und für alle Zeit aufgegeben zu haben. Das erklärt vielleicht, warum es bisher zu keiner Parusie Jesus‘ gekommen ist - denn ohne das angeblich „allmächtige biblische Megawesen" muss die Parusie ja notwendigerweise ausfallen (2. Variante Seiner„Nicht(mehr)existenz“).

36. Beide hier aufgeführten möglichen Varianten der „Nicht(mehr)existenz“ des „biblischen Superwesens" könnten den Gläubigen eine Erklärung dafür liefern, warum die Menschheitsgeschichte (zumindest in den letzten 2.000 Jahren) so verlief, wie sie verlaufen ist - nämlich qualitativ überwiegend sehr negativ. Die Menschheit musste also vielleicht aus diesen Gründen auf einen lenkenden, korrigierenden und gütigen Eingriff des „biblischen Megawesens" in den irdischen Kausalnexus verzichten.

37. Der Autor hat sich hier die Freiheit genommen, in der Art und wahrscheinlich mit nicht bemerkten ähnlichen Denkwidersprüchen zu phantasieren, wie es in der Bibel und in den christlichen Szenen Programm ist.

Schlussbemerkungen:

Ein „allmächtigtes Wesen" muss nicht perfekt sein. Aus dem obigen Beitrag ergibt sich ja, dass die mit „Allmacht“ notwendigerweise verknüpfte größtmögliche Freiheit es dem „Allmachtswesen" gestattet, beliebig darüber zu entscheiden, ob und gegebenenfalls wann und auf welche Art und Weise Es seine „Megaeigenschaften" zum Zuge kommen lassen will, sofern man die Logik aus dem Spiel lässt. Somit müsste das „biblische Megawesen" auch zeit- und / oder situationsbedingt „nicht perfekt“ sein können. Oder anders ausgedrückt: Gerade dadurch, dass das „Megawesen" auch schwach (nicht perfekt) sein könnte, würde es sich zeigen, dass Es wirklich „perfekt“ bzw. allmächtig ist.

Für ein „allmächtiges Wesen" kann es auch kein Gewicht geben, was Es nicht heben könnte und sei es auch unendlich schwer, weil Es aufgrund seiner (kontralogischen) „Allmacht“ immer in der Lage wäre, instantan (ohne Zeitverzug) seine Kräfte insoweit aufzustocken, wie es dem Gewicht gegenüber angemessen wäre. Die Weiterverfolgung dieser Denklinie führt dann in einen unendlichen Regress.

Nachtrag:

Moral und / oder „Allmacht“ des biblischen „Megawesens" ?

1. In den christlichen Glaubensszenen gilt scheinbar auch eine Denkpflicht dahingehend, dass selbstverständlich alles, was das „biblische Megawesen" angeblich macht(e) und gebot / gebietet, deswegen moralisch gut war / ist, weil Es in seiner „Natur“ liegt, immer nur moralisch Gutes machen und gebieten zu können. Bestünde tatsächlich eine derartige Denkpflicht, dann dürfte man aber nicht mit der Behauptung hausieren gehen, dass dieses Wesen „allmächtig“ sei. Denn ein Wesen wäre weit davon entfernt, allmächtig zu sein, wenn Es sich z. B. aufgrund der Liebe, die Es, wie die Gläubigen glauben, angeblich permanent gegenüber den Menschen empfindet, gewissermaßen „gezwungen“ sähe, ihnen gegenüber immer nur moralisch Gutes machen und gebieten zu können.

2. Glaubt man in den Glaubensszenen jedoch, dass das dort angehimmelte „Superwesen" sich keinesfalls „gezwungen“ sehen muss, immer nur gut sein zu müssen, dann dürfte man dort die Behauptung, dass Es allmächtig sei, wieder ins Spiel bringen. In dem Falle dürfte man dort allerdings redlicherweise nicht mehr darauf vertrauen, dass alles, was dieses Wesen angeblich macht(e) und gebot / gebietet, nur moralisch gut sein konnte / kann.

3. Den Klerikern der Amtskirchen und Mitgliedern der christlichen Glaubensszenen steht es in keinem Falle zu, sich selbstherrlich die Freiheit zu nehmen, darüber zu befinden / spekulieren, auf welche Art und Weise das von ihnen angehimmelte „Bibelmegawesen" wohl von Seiner grenzenlosen Freiheit Gebrauch macht / machen wird. Daher würde eine Denkpflicht, die zum Inhalt hat, dass das „Megawesen" immer nur moralisch gut sein kann, implizit einen Eingriff in dessen Freiheit (Denk- und Handlungsautomie) darstellen. Außerdem würden sie sich mit einer solchen Denkweise selbst belügen, weil die sogenannten „Offenbarungsschriften“ für jedermann erkennbar genügend „Beweise“ dafür enthalten, dass der „Bibeldämon" Seine grenzenlose Freiheit auch dazu nutzte, sich kontramoralisch zu verhalten. Siehe z. B. die unmoralische Wette, die Er ausweislich des Buches „Hiob“ angeblich zulasten von Hiob, dessen Familienmitglieder und seines materiellen Besitzes mit dem Teufel eingegangen sein soll.

Verweise:

(1) Prof. Dr. Thomas Rießinger Theologie und Satire:
http://klarsicht-blog.blogspot.de/2014/1...und-satire.html

(2) Kathechismus der katholischen Kirche, Kompendium, Nr. 119. In welcher Weise hat Christus sich selbst dem Vater dargebracht ? 606-609:
http://www.vatican.va/archive/compendium...ium-ccc_ge.html

(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee

(4) http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Dawkins

Autor: Klarsicht.

Siehe auch:

Ethik basiert auf Evolution, nicht Religion: Ein Vortrag von Dr. Michael Schmidt-Salomon mit anschließenden Fragen von einzelnen Zuhörern und Antworten darauf von ihm.
http://www.youtube.com/watch?v=jePOZeUgXc4&feature=relmfu

Gott ist kein moralisches Vorbild für die Menschen:
http://www.welt.de/wams_print/article146...e-Menschen.html

Leseempfehlungen:

1. „Reimbibel“. Heitere Aufklärung über das „Buch der Bücher“ von Prof. Dr. Wolfgang Klosterhalfen. Siehe: http://www.reimbibel.de/
2. „Abermals krähte der Hahn: Eine kritische Kirchengeschichte“ von Karlheinz Descher.
3. „Denn sie wissen nicht, was sie glauben: Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann“ von Prof. Dr. Franz Buggle.
4. „Warum ich kein Christ sein will“ von Prof. Dr. Ing. Uwe Lehnert.
5. „Der Herr ist kein Hirte“ von Christopher Hitchens.
6. „Manifest des evolutionären Humanismus“ von Dr. Michael Schmidt-Salomon.
7. „Wir brauchen keinen Gott: Warum man jetzt Atheist sein muß“ von Michel Onfray.

Gruß von
Klarsicht

__________________
„Haben Sie einen Grund dafür, warum Sie Atheist sind ? Ich glaube nicht."

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Klarsicht/neu: 14.02.2017 19:30.

14.02.2017 19:15 Klarsicht/neu ist offline Beiträge von Klarsicht/neu suchen Nehmen Sie Klarsicht/neu in Ihre Freundesliste auf
bonito bonito ist männlich
Lugal


images/avatars/avatar-72.jpg

Dabei seit: 05.11.2009
Beiträge: 4.968

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das Problem mit dem "Gut" sehe ich nicht so.

Man kann auch einfach definieren, dass alles was Gott macht "gut" ist.
Das muss damit aber nicht gut für seine Schöpfung sein, sondern entspricht nur "seinem" Plan und ist deswegen gut.

Mit "Moral" hat das eh nichts zu tun, denn die ist menschgemacht.

__________________
Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten. (Gandhi)
15.02.2017 08:15 bonito ist online E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
Adamea Adamea ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-489.png

Dabei seit: 27.07.2014
Beiträge: 2.534

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Eine Allmacht kann alles.
Ein Allwissen ist das ganze Wissen dass existiert.
Ein Alleinssein ist das Sein in Verbundenheit mit Allen.

Alles bedeutet Alles. (Der Wortsinn von"Alles" ist alles! Klaro?)

Das bedeutet logisch das das Gute und das Böse zusammen als eine Allmacht, ein Allwissen und ein Überallsein ist.

Gott ist 2 Kräfte und die Mitte aus den zwei Kräften. Also logisch ein Dreifaltiges Sein.

__________________
So meine derzeitige Meinung, Gedanken und ggf notwendige Vorvorurteile!
"Das wahre Zeichen von Intelligenz ist nicht das Wissen, sondern unsere Vorstellungskraft." (Einstein)
04.03.2017 17:42 Adamea ist offline E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
bonito bonito ist männlich
Lugal


images/avatars/avatar-72.jpg

Dabei seit: 05.11.2009
Beiträge: 4.968

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das ist nicht logisch!

Wenn Allwissen alles Wisse wäre, das existiert.
Dann würde es nicht das Wissen enthalten, was noch nicht gewusst ist.
Daher wäre es kein "All"wissen.

Ergo Allwissen müsste alles Wissen sein, was gewusst werden kann.

__________________
Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten. (Gandhi)
06.03.2017 09:04 bonito ist online E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
bonito bonito ist männlich
Lugal


images/avatars/avatar-72.jpg

Dabei seit: 05.11.2009
Beiträge: 4.968

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Alleinsein ist, wenn jemand ohne Andere ist. Dazu passt Einsamkeit.
Vermutlich meinstest du Allsein - was auch immer das sein mag.

__________________
Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten. (Gandhi)
06.03.2017 09:05 bonito ist online E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
bonito bonito ist männlich
Lugal


images/avatars/avatar-72.jpg

Dabei seit: 05.11.2009
Beiträge: 4.968

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Allmacht kann alles? Auch Nichts können?
(es geht nicht um Wollen!)

__________________
Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten. (Gandhi)
06.03.2017 09:06 bonito ist online E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
Adamea Adamea ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-489.png

Dabei seit: 27.07.2014
Beiträge: 2.534

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von bonito
Wenn Allwissen alles Wisse wäre, das existiert.
Dann würde es nicht das Wissen enthalten, was noch nicht gewusst ist.
Daher wäre es kein "All"wissen.
Ergo Allwissen müsste alles Wissen sein, was gewusst werden kann.

Sorry, ich habe deine Einträge erst jetzt gesehen.

Du willst also die Zukunft drinn dabei haben?
Nun alles besteht aus Ursache und Wirkung, also ist jedes Neue im alten angelegt, sozusagen "versteckt".
Die Bauteile sind bereits da!
Alle.

Ergo, es ist alles da!
Doch du sagsts es ja... "gewusst werden kann"!
Kann .... muß aber nicht!

Das ist wie mit Ideen die die Menschen haben, wenn niemand da ist der eine entdeckung oder Erfindung will, so werden diese Ideen niemals Realität.
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich!
Viele Willen verderben den "Brei".

__________________
So meine derzeitige Meinung, Gedanken und ggf notwendige Vorvorurteile!
"Das wahre Zeichen von Intelligenz ist nicht das Wissen, sondern unsere Vorstellungskraft." (Einstein)

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Adamea: 13.03.2017 18:48.

13.03.2017 18:24 Adamea ist offline E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
Adamea Adamea ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-489.png

Dabei seit: 27.07.2014
Beiträge: 2.534

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von bonito
Allmacht kann alles? Auch Nichts können?
(es geht nicht um Wollen!)

Wer etwas kann, kann es auch lassen.
Wer nichts kann, kann nichts.....also kann er auch nichts lassen.
Um etwas lassen zu können, muß man es zuerst können.
Wer etwas nicht kann, kann es nicht lassen.

Also ja, die Allmacht kann alles und nichts, je nach Wille (Wunschzustand) oder Absicht (Sollzustand).
Wunschzustand = Freiwilligkeitsabsicht
Sollzustand = Nützlichkeitsabsicht.

Eine Allmacht die Beweise fordert weil dies seine guten Gründe hat und besser/nützlicher ist, hat in ihrer Absicht das Gute.
Um das Gute zu bekommen muß er seine Absicht verfolgen und einhalten, egal wie sehr er sich wünscht das es ohne geht.

LG knuddeln

__________________
So meine derzeitige Meinung, Gedanken und ggf notwendige Vorvorurteile!
"Das wahre Zeichen von Intelligenz ist nicht das Wissen, sondern unsere Vorstellungskraft." (Einstein)
13.03.2017 18:35 Adamea ist offline E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
Adamea Adamea ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-489.png

Dabei seit: 27.07.2014
Beiträge: 2.534

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von bonito
Alleinsein ist, wenn jemand ohne Andere ist. Dazu passt Einsamkeit.
Vermutlich meinstest du Allsein - was auch immer das sein mag.

Da ich geschrieben habe "in Verbundenheit mit allem" (siehe alter Eintrag!), dachte ich dass dies sehr deutlich und unverkennbar ausgedrückt ist!
Ich meinte:
All-ein-sein = Mit allem was ist eins zu sein.

Nicht:
Alleinsein = ohne einen anderen Menschen im Außen.
Einsamkeit = innerlich allein sein, also eine inneres "alleinsein".
Alles hat 2 Seiten, auch die 2 Seiten!
Alles bedeutet Alles!

__________________
So meine derzeitige Meinung, Gedanken und ggf notwendige Vorvorurteile!
"Das wahre Zeichen von Intelligenz ist nicht das Wissen, sondern unsere Vorstellungskraft." (Einstein)
13.03.2017 18:42 Adamea ist offline E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
Maja Maja ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-5.gif

Dabei seit: 27.01.2010
Beiträge: 3.958

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Adamea hat geschrieben
Wer etwas nicht kann, kann es nicht lassen.


WOAUW ENDLICH !!! hast du es zugegeben Party

Nur leider traurig ist es wieder mal ein blablabla von dir.......

__________________
Ein Blutstrom fließt durch achtzehn Jahrhunderte, und an seinen Ufern wohnt das Christentum.
(Ludwig Börne, dt. Schriftsteller, 1786-1837)
23.03.2017 00:27 Maja ist offline E-Mail an Maja senden Beiträge von Maja suchen Nehmen Sie Maja in Ihre Freundesliste auf
Adamea Adamea ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-489.png

Dabei seit: 27.07.2014
Beiträge: 2.534

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Maja
Zitat:
Adamea hat geschrieben
Wer etwas nicht kann, kann es nicht lassen.

WOAUW ENDLICH !!! hast du es zugegeben Party
Nur leider traurig ist es wieder mal ein blablabla von dir.......

In welche Richtung gehen deine Gedanken, in die des Gegensatzes?

__________________
So meine derzeitige Meinung, Gedanken und ggf notwendige Vorvorurteile!
"Das wahre Zeichen von Intelligenz ist nicht das Wissen, sondern unsere Vorstellungskraft." (Einstein)
23.03.2017 07:40 Adamea ist offline E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Forum Religionskritik » UNTERHALTSAMES » Philosophieren über Gott und die Welt » Gedankenspiel über den „Bibeldämon"und dessen Glaubensgefolgschaft.


Large Visitor Globe
   WBB2.3.6.Woltlab GmbH Besucher seit dem 26.Oktober 2013 kostenlose counter Design: S@ndBob & wbbdesign.com/Denis